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09.03.2010, 13:22 Uhr | Lütke-Bohmert Übersicht | Drucken
Verkehrswege im Münsterland instand halten und ausbauen
Infrastruktur in der Region als Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge

Düsseldorf/Münster. In ländlichen Räumen wie dem Münsterland ist eine gut funktionierende Infrastruktur für Menschen und Wirtschaft von allergrößter Bedeutung. Diese zu sichern und auszubauen ist eine Kernaufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge - darin waren sich die Teilnehmer eines Diskussionsforums zum Thema "Verkehrsinfrastruktur im Münsterland" einig. Zu dem Forum hatten die beiden heimischen Verkehrsexperten Bernhard Schemmer MdL (Reken) und Reinhold Sendker MdB (Ennigerloh) in die Räume der IHK in Münster eingeladen.

Teilnehmer des Verkehrsforums "Erhalt und Ausbau der Infrastruktur im Münsterland" bei der IHK in Münster.
 

Mit dabei waren unter anderem Vertreter vom Landesbetrieb Straßen.NRW, Flughafen Münster/Osnabrück und Zweckverband SPNV Münsterland; die bundespolitische Sicht der Dinge gab es in Form eines Impulsreferates von Dirk Fischer MdB, dem verkehrspolitischen Sprecher der CDU/CSU- Bundestagsfraktion.

Ein zentrales Thema der Veranstaltung war der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Münster-Lünen - daran hängt unter anderem das "Projekt RRX". Bernhard Schemmer betonte in diesem Zusammenhang, dass er auf die tatkräftige Mithilfe des Bundes setzt, damit dieses für die Region wichtige Projekt zügig realisiert wird. Spekulationen rund um die sogenannte Streichliste wies Dirk Fischer MdB zurück - die gebe es nicht, erklärte er. Ein Zeitfenster für den Ausbau von einem auf zwei Gleise auf der Strecke Münster-Lünen konnte er allerdings nicht nennen.

Ob Straße, Schiene oder Wasser - die Teilnehmer des Forums plädierten für Investitionen in die Infrastruktur im Münsterland - nicht zuletzt, um die heimische Wirtschaft nachhaltig zu stärken und Arbeitsplätze zu sichern. Investitionen für die Instandhaltung der Straßen forderte vor allem der Landesbetrieb Straßen.NRW. So müssten einige Bundesstraßen dringend neu- oder ausgebaut werden; außerdem fehlten Ortsumgehungen, Pendlerparkplätze und Radwege.



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