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28.04.2010 - Übersicht | Drucken

CDU-Landtagsabgeordnete Bernhard Schemmer und Werner Jostmeier:

Als "wichtigen Wachstumsimpuls für die Region" wertet der Bauexperte Bernhard Schemmer MdL die Denkmalförderung in Höhe von rund 72.000 Euro für den Kreis Coesfeld. "Der Denkmalschutz spielt als sogenannter „weicher“ Standortfaktor eine nicht zu unterschätzende Rolle. Er schafft Arbeitsplätze in mittelständischen Unternehmen, insbesondere in Handwerksbetrieben."

"Heimat benötigt ein individuelles Gesicht", ergänzt Werner Jostmeier MdL. "Nur das Zusammenspiel von Baudenkmälern und neuer Architektur schafft einen attraktiven öffentlichen Raum, mit dem sich die Bürgerinnen und Bürger identifizieren."
 
Aus dem Denkmalfördeprogramm 2010 fließen rund 72.000 Euro in fünf Maßnahmen in die Städte und Gemeinden Billerbeck, Havixbeck und Nottuln:
 
Das Land beteiligt sich mit 25.000 Euro an der Instandsetzung und Sanierung der Wassermühle Schulze-Westerath in Nottuln. In Billerbeck werden drei denkmalpflegerische Maßnahmen gefördert: mit 19.300 Euro wird der Glockenturm des Rathauses saniert, 17.600 Euro fließen in die Kolvenburg zur Sanierung der Fassaden des Nord-Ost-Giebels und der Fensterblendläden. Ferner erhält das ehemalige Archidiakonat Johanneskirchplatz zur Fassadensanierung 5.000 Euro. Der Fachwerkspeicher Masbeck in Havixbeck wird mit 5.000 Euro gefördert.
 
Unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft – Herkunft braucht Zukunft“ wurden in den vergangenen fünf Jahren mit einem jährlichen Volumen von durchschnittlich 12,5 Millionen Euro mehr als 1.500 Baudenkmalprojekte in Nordrhein-Westfalen gefördert.

   
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