CDU-Landtagsabgeordnete Schemmer, Tenhumberg und Wüst:
"Nach den ersten Podiumsdiskussionen im Zuge des Wahlkampfes wird deutlich, dass Rot-Rot-Grün auf dem Gebiet der Schulpolitik eine inhaltliche Gemeinsamkeit vorweist, was die Zukunft unserer Schulen angeht. Eine Koalition aus SPD, Linkspartei und Grüne würde die Abschaffung unserer Gymnasien, Real- , Haupt- und Gesamtschulen vorantreiben", erklären die drei Borkener Abgeordneten Hendrik Wüst, Bernhard Schemmer und Bernhard Tenhumberg heute in Düsseldorf.
Paziorek - SPD und Linkspartei haben es in ihren Wahlprogrammen. Die SPD hat es unlängst auf ihrem Landesparteitag am 27. Februar beschlossen: Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien werden mittelfristig verschwinden und durch die Einheitsschule ersetzt werden.
"Mit der Einheitsschule setzt Rot-Rot auf ideologische Gleichmacherei statt auf persönliche Förderung", so Hendrik Wüst. Das bedeutet letztlich das "Aus" für mindestens 1.860 Gymnasien, Haupt- und Realschulen. Über 1 Million Schülerinnen und Schüler wären von den Schulschließungenbetroffen. "Neben der Schließung unserer bewährten Schulen wären längere Schulwege – gerade bei uns im ländlichen Raum – die zwingende Folge", ergänzt Bernhard Tenhumberg. "Kleinere, überschaubare, vor allem ortsnahe Schulen haben bei Rot-Rot keine Chance mehr, denn Einheitsschulen sind Mammutschulen und benötigen mehr als 1.000 Schüler", so Bernhard Schemmer.
Die CDU in Nordrhein-Westfalen steht für eine andere Politik: Seit der Regierungsübernahme 2005 hat es im Münsterland über 2.500 Neueinstellungen in den öffentlichen Schuldienst gegeben und der Unterrichtsausfall wurde halbiert. Es gibt so wenig Sitzenbleiber wie nie zuvor und gleichzeitig die besten Abiturergebnisse seit Beginn der Aufzeichnungen. Statt Schulen zu schließen will die CDU den Unterricht weiter verbessern, den Ganztagsunterricht zügig ausbauen und vor allem die individuelle Förderung von Schülerinnen und Schüler in den Mittelpunkt stellen.
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