"Wir müssen die regionale Verbands- und Jugendarbeit stärken!" Heimische CDU-Landtagsabgeordnete trafen sich mit Vertretern des BDKJ Diözese Münster
Wie kann die Jugendverbandsarbeit in den Schulalltag integriert werden? Wie passen Hochschule und Ehrenamt zusammen, und welche finanziellen Fördermöglichkeiten gibt es für die Jugendverbandsarbeit? Das waren die zentralen Themen des traditionellen Austauschs der CDU-Münsterlandrunde mit dem BDKJ Diözese Münster.
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| Mitglieder der Münsterlandrunde im Gespräch mit Vertretern des BDKJ |
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Düsseldorf/Münster -
Weiteres Thema war der Spagat zwischen Hochschule und Ehrenamt. Hier kritisierte der BDKJ in erster Linie die Anwesenheitspflicht für Studenten in Vorlesungen. Diese mache es den Stundenten nahezu unmöglich, ehrenamtliche Tätigkeiten verlässlich wahrzunehmen; eine landesweite Aussage zur Anwesenheitspflicht sei hier wünschenswert.
Abschließend ging es um die Frage der finanziellen Förderung der Jugendverbandsarbeit. Die derzeitigen Mittel in Höhe von 80 Millionen Euro lassen kaum Raum für Innovation und neue Entwicklungen, erklärten die Vertreter des BDKJ. Vor dem Hintergrund der Haushaltslage des Landes kündigte der BDKJ einen "Alternativen Landeshaushalt für NRW" an, der in der zweiten Jahreshälfte 2010 vorgestellt werden soll und unter dem Aspekt "Nachhaltigkeit und wachstumsorientierte Finanzpolitik" steht. Damit die Jugendverbände auch in Zukunft (finanzielle) Planungssicherheit haben, kündigten die Abgeordneten zeitnahe Gespräche auf Landesebene an. |